Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen

§20 SGB (Sozialgesetzbuch) regelt Präventionsmaßnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Präventionskurse und -maßnahmen, die bestimmte Kriterien erfüllen, werden unterstützt.

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Kurs als Präventionskurs gemäß §20 SGB anerkannt wird:

  • Der Kurs muß in Gruppenform durchgeführt werden.
  • Die Gruppe darf eine maximale Größe nicht überschreiten (in der Regel 12 Teilnehmer).
  • Für die jeweiligen Maßnahmen gelten unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Dauer des Kurses. Für jede Methode ist eine bestimmte Mindestdauer definiert.
  • Die Qualifikation der KursleiterIn ist jeweils genau definiert. In der Regel muss eine spezifische berufliche Grundqualifikation für die jeweilige Maßnahme und eine spezielle Zusatzfortbildung nachgewiesen werden.
  • Eine TeilnehmerIn muß in der Regel bei 80% der Kurszeit anwesend gewesen sein.

Wenn diese Kriterien erfüllt sind, bekommen die Kunden einer gesetzlichen Krankenkasse die jeweiligen Kursgebühren zumindest teilweise erstattet. Zumeist sind dies 80% der Kursgebühr, maximal zumeist 75 Euro pro Kurs. Bei einigen gibt es hierzu auch Ausnahmen. Am besten informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, wie diese die Zuschüsse gestaltet.